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Entdecken Sie im Freizeitmagazin Bayerischer Jura aktuelle Veranstaltungen, Ausflugstipps bis hin...

Freizeitmagazin Bayerischer Jura

Beitrag vom 10.06.2021,

Entdecken Sie im Freizeitmagazin Bayerischer Jura aktuelle Veranstaltungen, Ausflugstipps bis hin zu kulinarischen Leckerbissen, auch aus der AOVE-Region:

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Highlight
20.05.2021

Heute stehen die kleinen gestreiften Insekten im Vordergrund - es ist Weltbienentag! Aus diesem G...

Den Bienen zur Ehre

Beitrag vom 20.05.2021, Highlight

Heute stehen die kleinen gestreiften Insekten im Vordergrund - es ist Weltbienentag! Aus diesem Grund rücken wir die fleißigen Bienchen etwas ins Rampenlicht, denn sie brauchen unsere Aufmerksamkeit und unseren Schutz: Die Wildbienenpopulationen gehen weltweit zurück.

Deshalb haben wir hier ein paar Anregungen gesammelt, was jeder Einzelne für die Biene tun kann:
Im eigenen Garten oder auf dem Balkon kann Nahrung für Bienen geschaffen werden, z.B. mit Kräutern wie Thymian, Rosmarin oder Lavendel. Wer etwas mehr Platz hat, kann Brombeer- oder Himbeersträucher pflanzen oder sogar einen Apfelbaum. Auch Wildblumenmischungen oder Sonnenblumen bieten den Bienen Nahrung.

Es gibt für Wildbienen immer weniger Nistmöglichkeiten. Bienenhotels finden in den verschiedensten Größen in jedem Garten einen Platz und können relativ einfach auch selbst gebaut werden. Die benötigten Materialien dafür hat man meist bereits zu Hause und mit unserer Bastelanleitung gelingt es bestimmt und macht obendrein noch Spaß:

Benötigtes Material:
Konservendose
PET-Flasche
Material für Augen
Schnur
umweltfreundliche Bastelfarben, Pinsel
Bambusstöcke (z.B. Baumarkt)
gfls. Baumwollwatte
Akkubohrer oder Hammer und Nagel
Kleber, Schere
evtl. Perlen für die Beinchen


Anleitung Insektenhotel


1. Eine Konservendose eignet sich ideal als Grundgerüst für unser Insektenhotel. Je größer die Dose, desto mehr Insekten können später einziehen. Die Dose sollte sauber sein. Bitte auf eine glatte Kante achten, damit man sich an der Dose nicht verletzen kann (ggf. feilen).


2. Nun geht es schon ans Bemalen. Mit gelber Farbe wird die Dose komplett bestrichen. Gut trocknen lassen und anschließend braune oder schwarze Streifen auftragen, ggf. mit Malerkrepp abkleben und wieder trocknen lassen.


3. Mit einem Akkubohrer werden nun Löcher für die Beinchen vorbereitet. Alternativ geht es auch mit Hammer und Nagel, hier aber darauf achten, das man die Dose nicht zu sehr eindellt. Pro Seite sind drei Löcher vorgesehen. Die Dose hierfür ggf. fixieren. Anschließend wird eine Schnur durch die Löcher gezogen und an beiden Enden verknotet. Wer mag, fädelt ans untere Ende noch jeweils eine Perle auf.


4. Nun sind die Flügelchen an der Reihe. Auch hierfür werden nochmals zwei Löcher am Rücken der Biene benötigt. Mit Hilfe einer Schablone aus einer PET-Flasche Flügel ausschneiden. Hierfür wird die Vorlage ausgedruckt, auf die Flasche geklebt und übertragen. Die Flügel werden nun mit einer längeren Schnur festgebunden. Diese dient im Anschluss als Aufhängung.


5. Damit man die Biene auch als Biene erkennt, erhält sie im nächsten Schritt Augen und Fühler. Als Augen kann man z.B. gut Kronkorken verwenden. Einfach aufkleben und mit Farbe nach Belieben bemalen. Für die Fühler werden zwei Schnurstücke auf die Oberseite des Deckels geklebt und am Ende jeweils verknotet.


6. Für die "Zimmer" wird die Dose nun mit Bambusstäben gefüllt. Die Bambusstäbe werden auf die Länge der Dose gekürzt. Für einen idealen Nistplatz der Bienen werden die Enden mit etwas Baumwollwatte verschlossen, damit nur die Vorderseite offen ist. Diese Öffnung mit Schleifpapier glätten, damit sich die Bienen an Splittern nicht verletzen können. Die Bambusstäbe sollten recht fest sitzen, damit sie nicht von Vögeln herausgezogen werden können.
Nach Möglichkeit sollte das Insektenhotel wettergeschützt, sonnig und warm aufgehängt werden. Auch eine freie Anflugschneise ist hilfreich, damit es gut angenommen wird.


Viel Spaß beim Nachbasteln und Bienen retten :-)


P.S. Wer noch mehr über das kleine bewundernswerte Insekt erfahren möchte hier ein kleiner Tipp: Der Oberpfälzer Bienenlehrpfad (Zwischen Schönlind und Eberhardsbühl) wartet mit vielen Informationstafeln auf und kann jederzeit kostenlos besucht werden.

Hier gehts zur Bastelanleitung

Tourentipp

Wanderwart Werner Duschanek ist gerne im Gemeindegebiet Hahnbach unterwegs und nimmt uns heute mi...

Kapellenwanderung Mimbach - Höhengauer Rücken

Beitrag vom 14.05.2021, Tourentipp

Wanderwart Werner Duschanek ist gerne im Gemeindegebiet Hahnbach unterwegs und nimmt uns heute mit auf eine seiner Touren :

Kapellenwanderung Mimbach - Höhengauer Rücken

Wir starten in Mimbach am Dorfplatz Nähe der Dorfkapelle. Unser Wanderweg führt uns in nordöstliche Richtung zum oberen Dorfplatz. Gleich zu Beginn eines längeren Anstiegs betrachten wir eine chinesische Holzskulptur die hier die Fam. Wendl an ihrem bienenfreundlichen Blumengarten aufgestellt hat.
Wir gehen geradeaus weiter bergauf, links am Feuerwehrgerätehaus vorbei. Nach etwa 400 m bergauf erreichen wir eine Wegkreuzung wo uns das Wanderzeichen „Rotes Kreuz“ Richtung Kehlkapelle führt. Hier wächst im Frühjahr der hohle Lerchensporn in den Farben lila und weiß, außerdem Buschwindröschen und die wunderbaren Leberblümchen. Nach einer Wanderbrücke führt uns der Weg weiter Richtung Höhengau.
Etwa nach einer ½ Stunde und 2,5 km Wegstrecke erreichen wir die Kehlkapelle welche in einen Sandsteinblock gemeißelt wurde. Sie ist 1749 von der Familie Winkler aus Höhengau errichtet worden.
Nach kurzem Gedenken gehen wir weiter Richtung Höhengau. Bevor wir den steilen Berg zur Ortschaft erklimmen, wenden wir uns am Fuß des Berges nach rechts und erreichen hier nach etwa 150 m die sog. Schwemmkapelle aus dem 16. Jh., welche von Höhengauer Bürgern(Fam. Wagner) gepflegt wird.
Hier überqueren wir die Kreisstraße und begeben uns weiter auf dem Rot-Kreuz-Weg Richtung Immenstetten. Nach km 5 verlassen wir den Wald und sehen linkerhand das Kreuzwirtshaus (die Wirtschaft hat nur an bestimmten Tagen geöffnet). Unsere Wanderung führt an diesem Wirtshaus vorbei und dort geradeaus weiter auf einem Wiesenweg Richtung Steiningloh.
Steiningloh erreichen wir nach insgesamt 6,5 km. Nach dem Erreichen der Ortsstraße gehen wir etwa 70 m nach rechts und biegen dann am neuen Feuerwehrhaus nach links ab. Bergauf geht es nun etwa 150 m weiter und sehen schon von weiten eine weitere, neu errichtete Kapelle stehen. Die Familie Graf aus der selben Ortschaft hat sich diese Kapelle zum Gedenken an die hl. Gottesmutter Maria gebaut (wird jetzt Norbert-Kapelle genannt).
Unsere Wanderung führt uns nach diesem Gedenkort weiter in nördliche Richtung zu einem mit Birken gesäumten Berg. Nachdem wir diesen passiert haben erreichen wir eine Weggabelung. Hier haben wir km 7,5 erreicht. Auf dem nun befindlichen Grün-Kreuz-Weg und zugleich Mausbergwallfahrtsweg marschieren wir nach rechts Richtung Mausdorf weiter. Wenn wir unsere Blicke zurückwerfen, können wir das Krumbachtal, die Mariahilfbergkirche und den Stadtteil Raigering entdecken. Rechter Hand sehen wir den Blauberg, die Windräder von Witzlricht und den Rotbühlsender.
Immer am Waldrücken entlang kommen wir bei km 8 an einen Wegweiser, wir gehen hier links Richtung Mausdorf und kommen nach 150 Metern an einer weitere Wegkreuzung.
Der Wanderweg führt uns weiter nach links, an einem Wasserhäuschen vorbei Richtung Mausdorf, das noch etwa 750 m entfernt ist. Nach dem Verlassen des Waldes erblicken wir Sulzbach-Rosenberg, den Ortsteil Rummersricht und am Horizont die Berge des Birglandes und der Hersbrucker Schweiz. Außerdem erblickt man bei gutem Wetter die Stadtkirche von Sulzbach-Rosenberg.
Rechts von uns sind die Sandlöcher von Atzmannsricht, das Kainsrichter Windrad und die Ortschaft Gebenbach zu sehen.
In der Ortschaft Mausdorf angekommen ist linker Hand ein historischer Getreidespeicher aus dem 16./17. Jh. mit einer angebauten Marienkapelle von 1724 zu betrachten. Nach weiteren 500 Metern und insgesamt etwa 10,5 Kilometern Wegstrecke erreichen wir nach etwa 2 ½ – 3 Stunden unseren Ausgangspunkt in Mimbach wieder.


Die Wanderer sind auf Selbstverpflegung angewiesen, da es an der Wanderstrecke keine Einkehrmöglichkeit gibt.


Text: Werner Duschanek
Bild: Werner Duschanek

Wegeschreibung zum ausdrucken

Zur Komoot-Tour

Schmankerl

Unser Kulturführer Albert Rösch, der jahrzehntelang als Lehrer und zuletzt als Schullei...

Kinderspiele von früher

Beitrag vom 02.03.2021, Schmankerl

Unser Kulturführer Albert Rösch, der jahrzehntelang als Lehrer und zuletzt als Schulleiter in Hirschau im Einsatz war, hatte sein ganzes Leben engen Kontakt zu Kindern. Für die Zeitschirft Pottpourri stellt er alte Kinderspiele vor, die wir Ihnen hier nicht vorenthalten wollen:

 „Während es früher die Kinder kaum erwarten konnten, sich mit ihren Altersgenossen nach der Erledigung der Hausaufgaben draußen an frischer Luft zu treffen, um gemeinsam zu spielen und auszutoben, bleiben heute die Kinder alleine vor dem Fernseher, Computer, Gameboy und Handy sitzen“, bedauert Albert Rösch. Dabei gibt es eine ganze Reihe an abwechslungsreichen Spielen. Er stellt einige davon vor.

Hüpfen
Hüpfspiele lassen jede Teerfläche schnell zum Abenteuerspiel werden. Man braucht nur ein paar Stücke Straßenkreide und noch ein paar Steinchen. Hupfkästchen auf die Straße malen und schon kann das muntere Hüpfen über die bunten Hüpfkästen losgehen.

Verstecken
Zwei Kinder reichen schon, um dieses attraktive Bewegungsspiel zu spielen. Ein Kind hält sich die Augen zu und zählt laut von 1 bis 50, während sich die anderen Kinder irgendwo in der Nähe verstecken. Mit einem lauten „Ich komme!“ nach dem Zählen macht das Kind darauf aufmerksam, dass die Suche beginnt. Meist wird vorher durch einen Abzählreim bestimmt, wer die Rolle des suchenden Kindes übernehmen soll.

Räuber und Gendarm
Zwei Gruppen, die Gendarmen und die Räuber, werden gebildet. Als Spielfeld benötigt man ein abwechslungsreiches Gelände aus großen freien Flächen und vielen Winkeln und Verstecken. Nach Spielbeginn haben die Räuber einen zeitlichen Vorsprung, um sich in alle Richtungen zu verteilen und zu verstecken. Danach müssen die Gendarmen sie suchen und auch einfangen. Dies geschieht meistens mit einem simplen Abschlagen. Wenn nun ein Gendarm einen Räuber fängt, so muss er ihn in das Gefängnis bringen. Der Räuber kann allerdings durch einfaches Abschlagen durch einen weiteren freien Räuber wieder befreit werden. Für einen einzelnen Gendarmen ist es kaum möglich, das Gefängnis ausreichend gut zu bewachen. Der Räuber kann nämlich durch dieses hindurchlaufen, der Gendarm muss dabei immer Umwege um das Gefängnis nehmen.

Schussern
Die Spieler nehmen etwa 5 bis 8 Schritte vor einem faustgroßen Loch im Boden Aufstellung. Jeder wirft nun 3 oder mehr Schusser nach dem Loch. Die Spieler haben die Schusser ins Loch zu schieben. Wer die letzte Kugel einlocht, ist Sieger und erhält entweder alle Murmeln oder einen zuvor ausgehandelten Einsatz.

Bild: pixabay
Text: Adele Schütz

Schmankerl

Ein Sonntagnachmittag im Winter, Schnee, Sonne und Zeit – was gibt es da Schöneres, al...

Winterwanderung zur Kehlkapelle

Beitrag vom 10.01.2021, Schmankerl

Ein Sonntagnachmittag im Winter, Schnee, Sonne und Zeit – was gibt es da Schöneres, als mit der besten Freundin einen ausgedehnten Spaziergang zu unternehmen und dabei neue Orte zu entdecken? Wir starten in Ursulapoppenricht und machen uns auf in Richtung Höhengau. Die Bewegung an der kalten, klaren Luft tut nach den vielen trüben Tagen sehr gut, und die Gesellschaft natürlich auch, besonders in Zeiten von Corona.

Ganz genau wissen wir noch nicht, ob wir auch da landen, wo wir es vorhaben; vorsichtshalber orientieren wir uns an der Straße. Aber schließlich ist der Weg das Ziel und es gibt überall viel herrliche Natur zu entdecken. Die ordentliche Steigung und unser Tempo bringen uns trotz der Temperaturen zum Schwitzen. Bald schon entdecken wir eine erste Kapelle und kurz darauf eine weitere: Schwemmkapelle und Neukapelle. Ein Wegweiser in unmittelbarer Nähe zeigt uns, dass wir noch richtig liegen, und führt uns in den Wald.

Auf manchmal matschigen Pfaden bewegen wir uns durch eine Zauber-Landschaft – die Sonne bricht hier und da durch die verschneiten Äste und taucht Teile des felsigen Walds in ein warmes Licht. Während wir uns noch fragen, wie weit es wohl bis zur Kehlkapelle ist, stehen wir plötzlich vor ihr. Die in einen pyramidenförmigen Standsteinblock gemeißelte und heute schneebestäubte Andachtsstätte wirkt unspektakulär und gleichzeitig beeindruckend. Sie strahlt eine angenehme Ruhe aus, die dadurch verstärkt wird, dass hier kaum andere Menschen unterwegs sind. Eine Weile stehen und staunen wir. Dann gehen wir doch lieber wieder der inzwischen tiefstehenden Sonne entgegen, die einen herrlichen Winterabendhimmel vor uns ausbreitet.

Viele noch unentdeckte Wege und die schöne Landschaft machen Lust, die Gegend häufiger und auch zu anderen Jahreszeiten zu erkunden. Mit roten Backen und sehr zufrieden kommen wir zurück; wir haben heute viel Wald, frische Luft und schöne Erlebnisse getankt.

Highlight

Räuchern ist eine sehr alte, in allen Kulturen übliche Tradition. Die Gründe daf&u...

Räuchern bereichert das Leben

Beitrag vom 06.10.2020, Highlight

Räuchern ist eine sehr alte, in allen Kulturen übliche Tradition. Die Gründe dafür sind ritueller und therapeutischer Art, etwa die Stärkung des Immunsystems oder die Reinigung und Haltbarmachung von Lebensmitteln. Die Sammelzeit für Pflanzen ist jetzt vorbei, sie haben keine Kraft mehr. Dies gilt aber nicht für Wurzeln und Harze. Eine Räuchermischung sollte aus höchstens neun Bestandteilen bestehen: einer Wurzel, zwei Harzen und mehreren Kräutern.
Ab  Maria Lichtmess werden üblicherweise Haus und Hof ausgeräuchert. Wichtige Pflanzen dabei sind Salbei und Thymian. An Ostern kommen vor allem Harze wie Weihrauch und Myrrhe zum Einsatz, aber auch Fichten- und Kiefernharz. Im Wonnemonat Mai werden sinnliche Düfte wie Rose, Lavendel und Myrte verwendet. Zur Sommersonnenwende im Juni sind dies Wetterkräuter wie Johanneskraut, Beifuß, Königskerze und Eisenhut. Mitte August, an Mariä Himmelfahrt, werden die Kräuterbuschen gesegnet, die die Kraft des Sommers in sich tragen. Heilkraft haben in dieser Zeit Holunder und Weißdorn.
Im Herbst kommen oft Minzsorten zum Einsatz, im November Ahnengewürze wie Engelwurz, Wacholder und Misteln.
Zur Winter-/Sommerwende im Dezember und in den Raunächten kommen Bartflechte, Schafgarbe, Lorbeer und Baldrian zum Zug.

 Diese und weitere Veranstaltungen bietet die AOVE in Zusammenarbeit mit Adolfine Nitschke an.

Schmankerl
01.10.2020

Der Fahrrad-Parcour ist 500 Quadratmeter groß. Die Strecke umfasst 110 Meter. Sie dient der...

Pumptrack Elbart

Beitrag vom 01.10.2020, Schmankerl

Der Fahrrad-Parcour ist 500 Quadratmeter groß. Die Strecke umfasst 110 Meter. Sie dient der Förderung der Koordination und dem Techniktraining fürs Radfahren im Gelände. Der Pumptrack ist täglich von 8 bis 20 Uhr geöffnet. Es besteht Helmpflicht.

Adresse: Mergelweg, 92271 Freihung OT Elbart

Bild: Siggi Bock. Mit im Bild von links Jürgen Götz, Christian Wiesneth, Johannes Ott, Waltraud Lobenhofer, Patrick Schwemmer, Klaus Siegert, Max Heindl. 

Highlight

Die Kinder und Jugendlichen in Sorghof haben Grund zur Freude: Die örtliche Skateranlage ist...

Skateranlage Sorghof - Attraktion für Kinder und Jugendliche in Sorghof

Beitrag vom 16.09.2020, Highlight

Die Kinder und Jugendlichen in Sorghof haben Grund zur Freude: Die örtliche Skateranlage ist um eine Attraktion reicher geworden. Seit der Eröffnung der Anlage im Jahr 2002 werden die verschiedenen Halfpipes und Rampen mit großer Begeisterung genutzt. Seit 2020 gibt es nun auch noch eine Rampe als Erweiterung. Deren Außenmaße betragen 8,00 x 5,00 Meter bei einer Höhe von 1,50 Meter.

Adresse: Altenweiherstraße, 92249 Vilseck OT Sorghof

Komoot-Tour

Spätsommer, herrliches Wetter, ein freier Nachmittag – und eine Einladung zum 

Experimenteller Radl-Genuss

Beitrag vom 15.09.2020, Komoot-Tour

Spätsommer, herrliches Wetter, ein freier Nachmittag – und eine Einladung zum Stadtradeln Amberg in der Schultasche. Da machen wir mit, waren meine Jungs und ich uns einig. Die Route ist schnell gefunden: Hahnbach – Altmannshof und zurück. Für mich gleichzeitig die Gelegenheit, komoot zu testen. Die Anwendung ist einfach und es macht Spaß, die Tour aufzuzeichnen sowie mit Bildern aufzuwerten.

Auch die Kinder finden es spannend: Wie viele Kilometer haben wir denn schon? Und wie schnell fahren wir eigentlich? Unterwegs begegnen uns viele andere Radler und Spaziergänger. Die Jungs haben mehr das Ziel vor Augen, ich schau mich auch gern links und rechts um und genieße die herrliche Landschaft im Sonnenschein.

Auf dem Rückweg machen wir mehrmals Halt, auf der Strecke liegen nämlich einige Geocaches, die wir so im Vorbeiradeln auch gleich mitnehmen. Die Verstecke führen uns an Ecken, die wir uns sonst vermutlich nicht so genau angeschaut hätten. Manche sind ganz schön knifflig; um so mehr freuen wir uns über die kleinen Erfolge. Den Rest des Weges radeln wir gemütlich heim. Spaß hats gemacht!

Zur Komoot-Tour

Highlight
06.09.2020

Die Arbeitsgemeinschaft Obere Vils-Ehenbach (AOVE) hat auch in Zeiten von Corona wie in den verga...

Ferienprogramm

Beitrag vom 06.09.2020, Highlight

Die Arbeitsgemeinschaft Obere Vils-Ehenbach (AOVE) hat auch in Zeiten von Corona wie in den vergangenen Jahren ein Ferienprogramm für Kinder zwischen sechs und zwölf Jahren auf die Beine gestellt. Während der Sommerferien wurden vier Termine angeboten: Von der geheimnisvollen Märchenwanderung bis hin zu Tierexpeditionen für kleine und große Forscher und Entdecker war für alle etwas dabei. Die Angebote waren vermutlich aufgrund der aktuellen Situation dieses Jahr zum Teil weniger stark besucht als in der Vergangenheit. Wir möchten aber auch im kommenden Jahr wieder viele Kinder in den Sommerferien zum Mitmachen und Zuhören animieren und freuen uns schon auf die kommende Saison mit spannenden neuen und bewährten Angeboten.

 

Insgesamt haben über 60 Kinder zum Teil mit Begleitung an den Terminen teilgenommen. Über 90 Prozent der Teilnehmer stammen aus der AOVE-Region oder aus dem Landkreis Amberg-Sulzbach. Das Sommerferienprogramm fand in Gebenbach, Hahnbach und Schnaittenbach statt. Wir möchten uns hiermit auch recht herzlich bei unseren Kulturführern/innen Gretl Mildner, Franz Errras, Gerd Ponkratz, Albert Rösch und Beppo Schuller für ihr außerordentliches Engagement bedanken, auch in dieser Zeit.

Schmankerl

Wenn der Biber mit der Bisamratte baut
AOVE-Tour bietet in Hahnbach Wissenswertes über ...

Wenn der Biber mit der Bisamratte baut - AOVE Ferienprogramm

Beitrag vom 20.08.2020, Schmankerl

Wenn der Biber mit der Bisamratte baut
AOVE-Tour bietet in Hahnbach Wissenswertes über Flora und Fauna–Von Eisvögeln, Rotmilanen und indischem Springkraut

Gut angenommen wurde das „VilsErleben“ der AOVE auf der Gockelwiese. Kulturführer Gerd Ponkratz wusste gekonnt als Förster, Jäger und Angler Jung und Alt zu faszinieren. Äste verschiedener Bäume der Hahnbacher Weich- und Hartholzauen erklärte er und anhand von Präparaten von sieben heimischen Tieren stieg er nach der Flora amüsant und kenntnisreich in die örtliche Fauna ein. Gleich zu Beginn konnte man ein großes, schweres Präparat eines ausgewachsenen Bibers aus nächster Nähe bewundern.

An einem Verbissschaden zeigte Ponkratz auch die Wirkung seiner starken Zähne. Schon galt er für lange Zeit als ausgestorben, erklärte er, da er als delikater Wasserbewohner in den Fastenzeiten nicht nur in den Klöstern gegessen werden durfte. Wieder angesiedelt, würde er heute nicht zu vernachlässigende Schäden an Bäumen, Flussperlmuscheln, Zuckerrüben, Weizen und Hafer anrichten. Dafür, so Pongratz, gebe es aber Entschädigungen aus einem Fonds des Staates. Insgesamt sei er dennoch durch seine Wasser stauenden Bauten „eigentlich ein Naturschützer“ in den Feuchtbiotopen. Nicht selten lebe er sogar in einer effektiven Koexistenz mit Bisamratten, von denen ebenfalls ein Präparat bestaunt werden konnte. Diese würden sogar mithelfen, den Biberbau immer wieder abzudichten. Wolle er alle vor Eindringlingen warnen, schlage der Biber unüberhörbar lautstark und mit einem Knall „wie ein Gewehrschuss“ mit seinem Schwanz aufs Wasser, um sich dann durch das unter Wasser liegende Einschwimmloch in Sicherheit zu bringen, lernte man.

Ein ausgestopfter schillernder Eisvogel wurde gleich erkannt. Er baue lange, nach oben gebogene Neströhren und sei ein „lustiger Geselle“, so der langjährige Förster. Ganzjährig lebe er auch in Hahnbach und an offenen Gewässern. Das disziplinierte Anstehen des Nachwuchses bei der Fütterung und die umgehende Entsorgung deren Kotnetze beschrieb der passionierte Angler gewitzt und im Detail. Auch eine Wasseramsel zeigte er und erklärte, dass diese auf Nahrungssuche unter Wasser scheinbar „fliege“. So listig der Kuckuck mit seinen sprichwörtlichen Kuckuckseiern auch sei, große Probleme mache ihm nun die Klimaerwärmung, da die Vögel immer früher brüten würden und er mit seinen 20 Eiern schlichtweg zu spät komme. Beeindruckend war auch das Präparat eines großen Rotmilans mit seinem gegabelten Schwanz. Er verschmähe auch nicht verendete Fische und sei dadurch sehr wohl ein Umweltschützer. Für alle neu war wohl das Brüten der Schellente in ehemaligen Spechthöhlen. Diese sind oft in neun oder gar zehn Meter Höhe und in Wäldern, nicht selten bis zu zwei Kilometern von Gewässern entfernt. Sind die Jungen flügge, locke sie die Mutter und die Winzlinge kommen dann halb segelnd, halb fallend vom hohen Baum herab, um im „Gänsemarsch“ hinter ihrer Mutter zum nächsten Gewässer zu watscheln.

Gemeinsam ging man noch zu einem vom Biber gebauten Staudamm beim nahen Spielplatz. Dort verwies Gerd Pongratz auch auf das wuchernde indische Springkraut. Dieses müsse unbedingt vor seiner Blüte geschnitten werden, da es ansonsten schnell die örtlichen Gewächse verdränge und nur noch schwer zu kontrollieren sei, riet er den Hahnbachern.

Bild: Josef Iberer

Text: Marianne Moosburger