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Wanderausstellung Goldene Straße

Die Ausstellung "Goldene Straße" wurde erstellt im Rahmen der Bayerischen Landesausstellung 2007 "Bayern und Böhmen - 1500 Jahre Nachbarschaft" und 2007 auf der Burg Dagestein in Vilseck gezeigt. Sie besteht aus neun Informationstafeln und vielen Exponaten, wie einem virtuellen Schaukasten, einem Nürnberger Banner, einem Kaufmannszug usw.

Die 9 Tafeln sind seit 2008 auf "Wanderschaft" und wurden in zahlreichen Orten in Ostbayern und Tschechien (u. a. in Prag) ausgestellt. Derzeit sind sie in der Realschule Vohenstrauß zu sehen.

Wir verleihen die Tafeln gerne an Schulen, Vereine, Museen etc. und bitten, sich bei Interesse an die AOVE, Tel. 09664 952467, info@aove.de, zu wenden.

Tafel 1 - Gesicht einer Altstraße
Eine Altstraße kann weder mit modernen Verkehrswegen noch mit den befestigten Straßen des klassischen Altertums verglichen werden. Ein organsierter Straßenbau, wie wir ihn von der römischen Zeit her kennen, existierte im Mittelalter nicht.
Der Name "Goldene Straße" wird erstmals 1513 in einem Bericht des Bärnauer Pflegers Hans von Uttelhofen erwähnt.
(Übersetzungen: Vladimira Skalova, Tschechisch; Katharina Maier, Englisch) ...........
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Tafel 2 - Blütezeit der Goldenen Straße unter Kaiser Karl IV.
Für Kaiser Karl IV. (1316-1378) diente die "Obere Pfalz" als Landbrücke von Prag, über Nürnberg und Frankfurt bis ins Stammland seiner Vorfahren, nach Luxemburg. ...........
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Tafel 3 - Verbotene Straße
Die von Kaiser Karl IV. durch Privilegien geförderte "Goldene Straße" verlor im 16. Jahrhundert an Bedeutung. Routenaufnahmen des 16. und 17. Jhs. weisen eindeutig auf eine kürzere Trasse hin, die "Verbotene Straße". Diese Südroute, die von Hirschau aus über Wernberg, Vohenstrauß und Waidhaus führte, wurde von den Kaufleuten immer mehr bevorzugt. ...........
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Tafel 4 - Trassenmerkmale
Eine Altstraße kennzeichnen nicht nur Hohlwege, sondern auch am Weg stehende Bäume und Baumgruppen. Sie dienten, ebenso wie Grenz- oder Marksteine und Stundensäulen, als von weitem sichtbare Orientierungspunkte. ...........
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Tafel 5 - Vorindustrielle Fertigung und Transportwesen
1475 waren in der Oberpfalz 205 Hammerwrke in Betrieb. In diesem "Ruhrgebiet des Mittelalters" produzierte man zu dieser Zeit mehr Eisen als in England un Frankreich zusammen. Entsprechend umfangreich waren die Transporte. Die Anzahl der Fuhren betrug damals ca. 244000 pro Jahr, im Durchschnitt täglich 678 Fuhren. ...........
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Tafel 6 - Heerstraße, Postrouten, Zwangsstraßen, Umgehungsrouten
Die Goldene Straße brachte ihren Anwohnern auch Tod und Verwüstung. Sie waren Angriffen, Brandschatzungen und Plünderungen durch einfallende Heere und Kriegshaufen ausgesetzt.
Mit der Einrichtung des Postverkehrs änderte sich wiederum der Routenverlauf, und die Gewichtung verlagerte sich auf die längere Verbindung.
Nach der Herrschaft Kaiser Karls IV. initiierten unterschiedliche Herrscher sogenannte Zwangsstraßen. Sie verordneten, dass die Fuhrleute ausschließlich diese Straßen zu benutzen hatten.
Außerdem gab es, u. a. wegen der ausgeprägten Teichlandschaften in der Oberpfalz, Umgehungsstraßen, z. B. zwischen Waidhaus und Eslarn sowie um den Frohnberg bei Hahnbach. ...........
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Tafel 7 - Revatilisierung der Goldenen Straße
Heute stellt neben dem Güterverkehr auch der Tourismus entlang dr Trasse einen zukunftsträchtigen Wirtschaftsfaktor dar.
Unberührte Natur und Zeugen der Geschichte sind die hervorstechendsten Reize, deren sich die Region entlang der Goldenen Straße rühmen kann. Das Rad- und Wandernetz ist gut ausgebaut; die Ortscha ...........
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Tafeln 8/9 - Wandermusikanten - Hopfen, das Grüne Gold
In den vergangenen vier Jahrhunderten zogen vor allem aus Böhmen stammende Wandermusikanten durch ganz Europa. Um die Wende zum 20. Jh. waren allein noch schätzungsweise 2500 unterwegs.

Im 16. Jh. war Bayern keineswegs Hopfenland; die klassischen Hopfen-Anbaugebiete lagen in Norddeutschland und Böhmen. Erst im beginnenden 19. Jh. entstanden vor den Mauern der Oberpfälzer St ...........
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